News aus Israel - Mai 2026

Israel auf der IMEX in Frankfurt
Israel auf der IMEX in Frankfurt

Vom 19. bis 21. Mai 2026 präsentiert sich Israel auf der IMEX in Frankfurt am Main  (Halle 8, Stand D220) als vielseitige MICE-Destination. Besucher des Pavillons erwartet ein inspirierender Mix aus Informationen und Networking. Die Präsenz auf der IMEX ist ein klares Signal: Israel ist bereit, neue Perspektiven zu eröffnen und Planern weltweit als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen. Die israelische Tourismus- und MICE-Branche steht für Begegnung, Austausch und Offenheit – Werte, die immer ihre Gültigkeit behalten. Die Menschen hinter den Hotels, Kongresszentren und Incoming-Agenturen wünschen sich wie alle anderen nichts sehnlicher als Normalität. In dieser Hoffnung blickt die Branche zuversichtlich nach vorne – und hält die Türen für die internationale MICE-Gemeinschaft offen. 

Am Stand informieren Tal Lakutsch (MICE Department) vom israelischen Tourismus-ministerium sowie Marketing Manager Sven Höhne vom Staatlichen Israelischen Tourismusbüro DACH über die vielfältigen MICE-Möglichkeiten im Land der Schöpfung. Außerdem sind verschiedene DMO-, DMC- und Hotelpartner aus Israel vertreten, die über die vielfältigen Event-Möglichkeiten sowie individuelle Unterstützung für Incentive-Reisende informieren:  
 
Tel Aviv Convention Bureau, G2 Travel, David InterContinental Tel Aviv, Jerusalem Convention Bureau / ICC Jerusalem, Isrotel, Eshet Incoming, Ortra.

Bild: (C) IMEX Website
 
 
 

Neues Projekt: Eine Seilbahn wird Nof HaGalil und den Berg Tabor verbinden

Nach der behördlichen Genehmigung eines Gemeinschaftsprojekts des Tourismusministeriums und des Ministeriums für Verkehr und Straßenverkehrssicherheit läuft derzeit eine bedeutende strategische Initiative zur Revitalisierung Nordisraels an. Der Plan sieht den Bau eines modernen Seilbahnsystems vor, das Nof HaGalil (die Landschaft Galiläas) direkt mit dem Gipfel des Berg Tabor verbinden soll. Dieses Projekt wird den regionalen Reiseverkehr revolutionieren, die Region zu einem erstklassigen Tourismuszentrum entwickeln und der lokalen Wirtschaft einen erheblichen Aufschwung verleihen.

Die geplante Trasse ist darauf ausgelegt, bedeutende historische Stätten und urbane Zentren in Untergaliläa nahtlos miteinander zu verknüpfen. Die Seilbahn wird im Raum Kfar Tavor starten, über Nazareth und Nof HaGalil führen – mit einem Zwischenstopp in Shibli-Umm al-Ghanam – und schließlich ihren Endpunkt auf dem Gipfel des Berg Tabor erreichen. Diese Infrastruktur schafft eine schnelle, bequeme und direkte Verbindung zwischen einigen der bedeutendsten historischen Reiseziele Israels.


Bild & Infos: (C) I.T.N. Israel Travel News

 
 
Schawuot: Woran das jüdische Erntedankfest erinnert

Schawuot beginnt in diesem Jahr am Abend des 21.05.2026 und endet am 23.05.2026. Wie alle jüdischen Feiertage beginnt Schawuot am Vorabend. Häuser und Synagogen werden mit frischem Grün geschmückt, zu Hause zündet man die Feiertagskerzen an und lässt jede Arbeit ruhen. Daran schließt sich ein feierliches Abendessen an. Milchprodukte stehen besonders im Mittelpunkt der gemeinsamen Mahlzeiten. 

Ursprünglich markierte das sogenannte Wochenfest im Heiligen Land den Beginn der Weizenernte. Im alttestamentlichen Buch Exodus (hebr.: "Schemot") spricht Gott zu den Israeliten: "Das Wochenfest sollst du für dich feiern mit den Erstlingsfrüchten von der Weizenernte" (Ex 34,22). Gemeinsam mit Pessach und dem Laubhüttenfest (Sukkot) zählte Schawuot zu den drei Pilgerfesten. Bis zur Zerstörung des Tempels im Jahr 70 nach Christus zogen jüdische Gläubige nach Jerusalem, um dort Ernteopfer darzubringen.

Neben dem Bezug zur Natur hat mit der Zeit der religiös-historische Hintergrund des Feiertags eine größere Bedeutung bekommen. Laut Überlieferung aus dem Talmud wurden zu Schawuot dem jüdischen Volk von Gott die Zehn Gebote am Berg Sinai übergeben. 

Bild: (C) iStock