Feierliche Eröffnung von TACHELES 2026 - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen
 
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ab 14. Dezember 2025

Das Themenjahres TACHELES 2026 stellt mit seiner Eröffnung im Dezember 2025 jüdische Kultur, jüdisch-sächsische Geschichte und heutiges jüdisches Leben in den Mittelpunkt und bietet in allen sächsischen Regionen und Landkreisen ein umfangreiches Veranstaltungsangebot an – von Annaberg-Buchholz bis Zittau – von Ausstellungen bis Zirkus.

Highlights im Dezember


© Bild 2-4: Shendy Copitman, Lauren Leiderman, Silvia Hauptmann

 
 
 
Jüdische Kulturtage Hamburg 2025
 
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04. November bis 14. Dezember 2025

Nach dem großen Erfolg der ersten Jüdischen Kulturtage im Jahr 2023 richtet die Jüdische Gemeinde in Hamburg das Festival erneut aus.

Mehr als 40 Veranstaltungen präsentieren die Vielfalt jüdischer Kultur in den Bereichen Judentum, Religion, Musik, Literatur, Bildende und Darstellende Kunst sowie in der Stadtgeschichte.
Ein gemeinsames Erleben jüdischer Kulturveranstaltungen schafft zudem Begegnungen und fördert den Dialog zwischen nicht-jüdischen und jüdischen Menschen.

© Jüdische Gemeinde Hamburg
 
 
Weltpremiere: „Your Silence is Loud” | Sagí Amir Gros
 
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19./ 20./ 21. Dezember 2025, TanzFaktur Köln

Your Silence is Loud ist eine Tanztheaterkreation des international anerkannten Regisseurs und Choreografen Sagí Amir Gros und des neu gegründeten WDTanztheaters.

In einer Welt, die von Extremismus geprägt ist, sucht diese Produktion nach Empathie und Zugehörigkeit und stellt persönliche Erzählungen durch eine Mischung aus Theater, Körperlichkeit und Tanz dar. Sie betont die Unterschiede zwischen kulturellen Identitäten, wobei die Authentizität der Charaktere das transformative menschliche Bedürfnis nach Verbindung erfüllt.
 
Your Silence is Loud folgt einer zutiefst persönlichen Reise durch die Perspektive des Verlusts und stützt sich auf Sagí Amir Gros’ einzigartige 'Physical Script'-Philosophie, die authentische künstlerische Erfahrungen durch die Verkörperung von Geschichten, Musik und körperlichem Ausdruck präsentiert.

© Sagí Amir Gros 
 
 
Uraufführung im TD Berlin: „KUKURÍKU” | Yoram Kaniuk und Kerem Hillel
 
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11. bis 14. Dezember 2025, TD Berlin

Aus dem nächtlichen Regen taucht ein Fremder auf. Es ist Kurt, ein israelischer Hühnerzüchter, der nach Deutschland zurückkehrt – in jenes Haus, in dem er einst als Gestapo‑Häftling Unterschlupf bekam und dafür ein Kind zeugen sollte, da der deutsche Familienvater unfruchtbar war. Jetzt überschreitet er die Schwelle dieses früheren Lebens, getrieben von der Hoffnung, sein ihm unbekanntes Kind zu finden.

Das einzige Theaterstück des israelische Autors Yoram Kaniuk (1930-2013) wurde vor kurzem im Nachlass entdeckt und feiert am TD Berlin seine Welturaufführung. Aus Kerem Hillels Regiekonzept und Meittam Govreens Musik entsteht ein assoziatives, poetisches Maskentheater über den Wunsch nach Erneuerung auch zwischen den Kulturen und festgefahrenen nationalen Beziehungen.

Fr. 12 Dezember 18.00 Uhr: Panel “Memory Revisited - Yoram Kaniuk and the Dimensions of German–Israeli Cultural Exchange“ direkt vor der Vorstellung. Freier Eintritt!


© Kerem Hillel
 
 
Neue Besetzung: „Amsterdam" | Maya Arad Yasur | Aus dem Hebräischen von Matthias Naumann
 
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04. und 26. Dezember 2025, Schauspielhaus Bochum

Plötzlich geht das Gas aus. Ein leichtfüßiger Abend über ein schweres Thema rund um eine offene Rechnung von 1944.
Da will man sich einfach zwei Eier braten. Doch wieso geht der Gasherd nicht? Es klopft an der Tür, auf dem Boden liegt ein Brief. Eine unbezahlte Gasrechnung. Von 1944. In den nächsten 24 Stunden versucht die Protagonistin, die Geschichte um die historischen Schulden zu lüften. Dabei taucht sie nicht nur tief in die zurückliegenden Ereignisse ein, sondern wird auch mit Fragen nach ihrer eigenen Identität, Herkunft und Position in der Gesellschaft konfrontiert.

Mit Leichtigkeit, Sprachwitz und Poesie entlarvt die israelische Autorin Maya Arad Yasur in ihrem vielstimmigen Text die Doppelmoral der vermeintlich liberalen Metropole und hinterfragt die gängigen Narrative der Geschichtsschreibung.

Sapir Hellers deutschsprachige Erstaufführung war ein Riesenerfolg am Münchner Volkstheater und wird nun in neuer Besetzung bei uns am Schauspielhaus Bochum gezeigt.

In einer Übersetzung von Matthias Naumann
Regie: Sapir Heller
Mit: Nina Steils, Alexander Wertmann, Payam Yazdani, Maren Kessler, Kim Ramona Ranalter

© Jörg Brüggemann
 
 
Neues Album „Brightlight" | Avishai Cohen Trio in München
 
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03. Dezember 2025, Prinzregententheater München

Avishai Cohen spielt längst auf Augenhöhe mit seinen Idolen –  er musiziert neben Größen wie Herbie Hancock, Bobby McFerrin, Chick Corea, Wynton Marsalis oder der R’n’B-Sängerin Alicia Keys und zahlreichen Orchestern, wie dem Israel Philharmonic Orchestra.

Mit seiner Musik voller Neugierde und Offenheit bewegt sich Avishai Cohen zwischen Orient und Okzident und gehört mittlerweile zu den stilprägendsten Bassisten.

Mit seinem neuen dynamischen Trio präsentiert er Musik aus seinem jüngsten Album Brightlight. 
© Gülcan Acar
 
 
Hörspiel des Monats November 2025: „Auch wenn es dunkel ist. Berichte vom 7. Oktober“ | ​Sharon On
 
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Die Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste benennt es zum
Hörspiel des Monats November 2025


Am 7. Oktober 2023 überfielen die islamistische Hamas und ihre Mittäter friedlich feiernde Menschen in Israel. Sie brandschatzten, vergewaltigten, entführten und mordeten
Menschen, deren einziger Fehler es war, sich im Staatsgebiet Israels aufzuhalten.

Regisseurin Sharon On nimmt sich diesem erschütternden Stoff mit großer Sorgfalt an. Das Hörspiel gibt Berichte von Zeug:innen und Überlebenden des Leides wider: Von Sivan, die sich in einem angegriffenen Kibbuz verschanzt. Von Hamid, einem arabischen Israeli, der sein Baby retten muss, nachdem seine Frau neben ihnen erschossen wurde. Von einer Familie im Kibbuz
Nachal Oz, die miterlebt, wie der Nachbarsjunge getötet wird. Von jungen Leuten, die den brutalen Angriff auf das Nova-Festival überlebten. Von Angehörigen von Arbeitsmigrant:innen aus Thailand und Sri Lanka, die ihre beim Massaker getöteten Angehörigen betrauern.

Mit Sarah Maria Sander, Ariel Nil Levy, Raschid Daniel Sidgi, Tomer Lev Tov, Kolja Podkowik, Sebastian Urzendowsky u.v.m.

Bearbeitung & Regie: Sharon On und Dirk Laucke

Produktion: rbb 2025 

© rbb
 
 
Album Release Show „DEUX FACES“ | Mika Hary
 
02. Dezember 2025, Prachtwerk Berlin

Nach einer kreativen Pause kehrt die in Berlin lebende Singer-Songwriterin Mika Hary zurück auf die Bühne. Ihr neues Album ist ein faszinierendes Werk, das die Schönheit, Spannung und Tiefe von Gegensätzen musikalisch auslotet – getragen von einem exzellenten Jazzensemble.

Entstanden ist das Album live auf Analogband im Berliner Studio LowSwing Records unter Leitung des preisgekrönten Produzenten Guy Sternberg. „Deux Faces“ lässt jede Komposition in zwei Versionen erscheinen: als intime Duett-Interpretation und im leichten Glanz einer vollständigen Bandbesetzung.

Mika Harys Stimme bewegt sich mühelos zwischen technischer Virtuosität und berührender Aufrichtigkeit – eine seltene Mischung, die unmittelbar unter die Haut geht.


© Mika Hary
 
 
 
 
"60 years Countless Stories. Israeli-German Relations in the Arts."
 
 
Denise Klein & Léna Rykner | „ALMA MATER“

Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland haben wir mit unserem Open Call Künstler*innen beider Länder eingeladen, Werke einzureichen, die diese besondere Verbindung widerspiegeln und feiern.

Das Tanzstück ALMA MATER von Denise Klein und Léna Rykner (Mutter und Tochter) ist ein Duett: es verbindet den Ausdruck von Kommunikation, Weitergabe und Bewahrung von Wurzeln, Erbe und Kultur – von Generation zu Generation.

Das Duett ist eine Hommage an die Bindung zwischen Mutter und Kind und zugleich eine Feier des Lebens, persönlich und universell. Die persönliche Geschichte der Künstlerinnen und die generationsübergreifende Weitergabe, die sich in ihren künstlerischen Arbeiten widerspiegelt, stehen exemplarisch für die deutsch-israelische Verbindung.

Weitere Informationen zu den beiden Künstlerinnen gibt es hier. 


©  Ilan Chazan
 
 
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